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Doppeltes Double-Double reicht nicht: Vechta verliert aufopferungsvollen Kampf in Bamberg

Bamberg/Vechta (pm/rv) - easyCredit BBL-Aufsteiger RASTA Vechta hat am Mittwochabend nur um Haaresbreite eine 2:0-Führung im Playoff-Viertelfinale gegen Brose Bamberg verpasst. Knapp eine Sekunde vor Ende des 4. Viertels führte Bambergs „Lebensversicherung“ Tyrese Rice die Franken noch in die Verlängerung. In der wehrten sich die so arg dezimierten Vechtaer weiter tapfer, unterlagen aber schließlich mit 98:102 (31:35).

Wie schon die gesamte Saison über und im ersten erfolgreichen Playoffspiel, ließ Vechta auch im zweiten Duell mit Bamberg den Ball wunderbar in den eigenen Reihen rotieren. Das Konzept "Teambasketball", das von Headcoach Pedro Calles in Vechtas Mannschaft während der Saison vorbildlich etabliert wurde, ging auf. Die gute Leistung auf einzelne Spieler zu beschränken, wäre daher nicht fair. Trotzdem stechen manche Akteure mit Ihrer Leistung, die von einem Basketballkonzept profitieren, das alle Mitspieler involviert, hervor:

Philipp Herkenhoff, mit 19 Jahren das "Küken" im Team, legte mit 16 Punkten und 10 Rebounds sein zweites Playoff-Double-Double in Folge auf (20 Punkte / 11 Rebounds in Spiel 1). Thomas Bray zeigte sich mit Dreipunktwürfen und guten Entscheidungen in wichtigen Phasen ebenfalls in Bestform. Auch er erzielte mit 29 Punkten (11/21 FG | 6/13 3P) und 12 Assists sein zweites Playoff-Double-Double in Folge (14 Punkte / 12 Assists in Spiel 1). Herausragende Hilfe leistete zudem Josh Young, der von der Bank kommend 28 Punkte in 28 Minuten Spielzeit auflegte (11/19 FG).

Pedro Calles (Vechta): "Gratulation an Bamberg und Federico. Es ist immer sehr speziell in Bamberg in dieser Arena zu spielen. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gut getroffen. In der Pause haben wir darüber gesprochen die Würfe mit mehr Selbstvertrauen zu nehmen. Die entscheidende Phase des Spiels war beim Stand von 75:83, wo Bamberg 9 Punkte in Folge gescort hat. Bamberg hat sich in die Verlängerung gerettet. In der Verlängerung hat Rice die richtigen Entscheidungen zum Sieg für Bamberg getroffen. Die Serie ist nun ausgeglichen. Am Samstag sehen wir uns in Vechta wieder."

Spiel 3: Am Samstag, 25. Mai, um 20.30 Uhr im RASTA Dome.

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2019-05-23 07:17:33

Eisbären Bremerhaven steigen aus Basketball Bundesliga ab

Die Eisbären Bremerhaven verabschieden sich nach der heutigen Niederlage gegen den SYNTAINICS MBC und der sportlich mehr als fraglichen Niederlage des Hauptrundenzweiten EWE Baskets Oldenburg bei den bis dahin Vorletzten HAKRO Merlins Crailsheim in Würzburg, nach über 14 Jahren aus dem Basketball-Oberhaus.

Obwohl die Mai-Truppe einen guten und engagierten Start hatte konnte der wichtige Auswärtssieg, der zum Klassenerhalt geführt hätte, nicht errungen werden. Bis zum Schluss glaubten die Bremerhavener fest an den Klassenerhalt und wollten diesen bei dem SYNTAINICS MBC aus eigener Kraft schaffen. In dem parallelen Spiel hätte den Eisbären auch eine Niederlage der Crailsheimer zum Klassenerhalt gereicht. Doch die Oldenburger, die den easyCredit BBL MVP Will Cummings geschont und stattdessen auf Jugendspieler wie Hujic oder auch den Sohn des Trainers Drijencic gesetzt haben, lieferten mit einer überraschend hohen 99:87 Niederlage eine blamable sowie wettbewerbsverzerrende Vorstellung ab und gaben somit ein klares Statement gegen den Nachbarn aus dem Norden ab.

Hier gelangst du zur kompletten Pressemitteilung.

2019-05-15 07:39:26

BG beendet Saison mit Sieg in Jena

Jena/Göttingen (pm/bg) - Die BG Göttingen hat die easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2018/19 mit einem Sieg beendet. Am Sonntagabend gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Johan Roijakkers bei Science City Jena 93:92 (51:42) und belegt in der Abschlusstabelle somit den 14. Platz. Die Gäste aus Südniedersachsen zeigten vor 2.028 Zuschauern in der Jenaer Sparkassen-Arena drei Viertel eine gute Leistung und dominierten den Gegner. Angesichts eines 17-Punkte-Vorsprungs ließen es die Göttinger im letzten Viertel etwas ruhiger angehen, sodass die Thüringer zurück ins Spiel kamen. Am Ende wurde es noch einmal spannend, aber Jena vergab seine letzten beiden Möglichkeiten die Partie zu drehen. Bester Veilchen-Werfer war Darius Carter mit 18 Punkten. Für Jena traf Reggie Williams am häufigsten (20 Zähler).

Hier gelangst du zur kompletten Pressemitteilung.

2019-05-15 07:22:11

Löwen Braunschweig erreichen BBL-Playoffs

Braunschweig (pm/lb) - Wahnsinn! Die Basketball Löwen haben erstmals seit der Saison 2011/12 wieder die Playoffs erreicht. Das Team von Headcoach Frank Menz besiegte am heutigen Sonntagabend medi bayreuth mit 100:85 (47:48) und weil der direkte Konkurrent s.Oliver Würzburg in Bamberg verlor, sind die Löwen auf den achten Platz hochgeklettert. Allerdings mussten die Löwen lange hart für den Sieg arbeiten, denn die Bayreuther um Coach Raoul Korner spielten taff, dominierten anfangs die Rebounds und lagen zur Halbzeit knapp vorne. Doch wie schon gegen Frankfurt konnten die Löwen in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauflegen und erspielten sich angefeuert von 3.327 Zuschauern in der Volkswagen Halle eine 71:64-Führung nach drei Vierteln. Diese gaben sie nicht mehr her und brachten den Sieg schlussendlich sicher nach Hause. DeAndre Lansdowne und Christian Sengfelder waren in der von Top Partner Simtec Systems präsentierten Partie mit je 23 Punkten die Topscorer, für die Gäste traf Kassius Robertson (23) am Besten. Informationen zum Playoff-Ticketverkauf erfolgen Anfang der Woche.

x Hier gelangst du zur kompletten Pressemitteilung.

2019-05-15 07:19:36

Veilchen-Aufholjagd gegen Gießen ohne Erfolg

Göttingen (pm/bg) - Die BG Göttingen wartet weiterhin auf ihren neunten Saisonsieg in der easyCredit Basketball Bundesliga. Am Ostersonntag verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Johan Roijakkers gegen die GIESSEN 46ers 95:98 (31:48). Die Partie wurde präsentiert von den Freiwilligendiensten im Sport des ASC Göttingen von 1846 e.V. Vor 2.531 Zuschauern in der Sparkassen-Arena schafften es die Südniedersachsen vor allem im ersten Abschnitt nicht, die offensivstarken Hessen zu stoppen. Im weiteren Verlauf kamen die Göttinger aber immer besser ins Spiel und kämpften sich von einem 20-Punkte-Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit zurück. Die BG glich das Duell im letzten Abschnitt mehrfach aus; es gelang ihr aber nicht, die Führung zu übernehmen. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die zum Sieg der Gießener führten. Bester Veilchen-Werfer war Derek Willis mit 27 Punkten. Für Gießen traf Mahir Agva am häufigsten (16 Zähler).

Stimmen zum Spiel:
Johan Roijakkers (Headcoach BG Göttingen): „Es war ein verdienter Sieg von Gießen. Wir haben den Start verpasst. Wenn man erst einmal mit 20 Punkten zurückliegt, wird es schwer. Wir haben versucht den Rückstand aufzuholen, haben es aber nicht ganz geschafft.“

Ingo Freyer (Headcoach GIESSEN 46ers): „Es war ein sehr, sehr Nerven aufreibendes Spiel mit einem Sieg für uns. Es hat gut getan, nach der Niederlagenserie wieder einen Sieg zu holen. Es war eine Freude, Bjarne Kraushaar in der ersten Halbzeit zuzusehen, der toll gespielt hat. In der zweiten Halbzeit war Alen Pjanic sehr wichtig für uns. Es ist schön zu sehen, wie sich diese jungen Spieler entwickeln.“

Zuschauer: 2.531

Die Viertel im Überblick: 14:32, 17:16, 33:21, 31:29
BG Göttingen: Lockhart (6 Punkte/1 Dreier, 7 Assists), Albrecht (n.e.), Kramer (7/1), Williams (15/3), Carter (4/1), Andric (7/1), Mönninghoff (6/2), Stockton (23/3, 7 Assists), Willis (27/5, 6 Rebounds), Haukohl (n.e.), Grüttner Bacoul.

GIESSEN 46ers: Chambers (n.e.), Kraushaar (3 Punkte/1 Dreier), Agva (16/1, 6 Rebounds), Pjanic (13/3, 6 Rebounds), Landis (9/3), Okpara (n.e.), Lischka (3), Gordon (14/2), Jordan (5/1, 10 Assists), Thomas (14/4, 6 Rebounds), Bell (11/3), Bryant (10/2, 6 Rebounds).

NordHoops behält sich das Recht vor, Pressemitteilungen auf das Wesentliche zu kürzen. Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung der EWE Baskets Oldenburg.

2019-04-21 18:30:00

83:81-Sieg: Mit Lansdowne-Buzzer zurück auf einen Playoff-Platz

Braunschweig (pm/lb) - Die Spiele der Basketball Löwen sind nichts für schwache Nerven, bieten Spannung bis zum Schluss – und Riesenjubel. So auch am heutigen Ostersamstag in der Begegnung gegen die Eisbären Bremerhaven: Nach einer energiearmen ersten Löwen-Halbzeit mit einem Sechs-Punkte-Rückstand nach 20 Minuten, hatten sich die über weite Strecken müde wirkenden Löwen mit einem starken dritten Viertel die Führung zurückgeholt. Aber das Spiel blieb eng und entschied sich erst ganz am Ende: Bei nur noch 0,5 Sekunden auf der Spieluhr versenkte DeAndre Lansdowne einen wahnsinnigen Gamewinner zum 83:81-Sieg (35:41) über die Eisbären Bremerhaven und riss die 2.893 jubelnden Zuschauer in der Volkswagen Halle von ihren Sitzen. Durch diesen hart umkämpften Sieg und durch die gleichzeitige Niederlage von s.Oliver Würzburg bei den EWE Baskets Oldenburg sind die Löwen wieder auf einen Playoff-Platz vorgerückt. Scott Eatherton avancierte mit 21 Punkten zum besten Braunschweiger Punktesammler, zudem sammelte er 13 Rebounds ein. Bei den Gästen war Chris Warren ebenfalls mit 21 Zählern am erfolgreichsten.

Viertel aus Löwensicht: 18:19, 17:22, 29:16, 19:24;

Trainerstimmen zum Spiel:

Steven Clauss (Basketball Löwen Braunschweig): „Kompliment an Coach Michael. Es war das erwartet schwere Spiel. Seit Michael in Bremerhaven das Ruder übernommen hat, sieht man, dass diese Mannschaft richtig Basketball spielen kann und sehr, sehr stark ist. Ich prophezeie auch, dass Bremerhaven nicht absteigen wird. Wir haben heute mit ein bisschen Glück den Buzzerbeater gehabt. Wer weiß, was in der Verlängerung passiert wäre. Wir waren selbst ein bisschen enttäuscht von unserer Leistung in der ersten Halbzeit. Wir wollten eigentlich rauskommen und gewinnen. Vielleicht hat man da gesehen, dass wir drei Spiele in so kurzer Zeit hatten, die Spieler waren etwas müde. In der Halbzeit konnte ich sie nochmal ein bisschen wachrütteln. Im vierten Viertel ist uns dann allerdings wieder der Sprit ausgegangen und es wurde nochmal spannend. Am Ende sind wir der glückliche Sieger.“

Michael Mai (Eisbären Bremerhaven): „Glückwunsch an Braunschweig. Sie haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, das war der Schlüssel in diesem Spiel. Wenn wir nicht 30 Punkte im dritten Viertel bekommen hätten, dann hätte es den letzten Wurf vielleicht nicht gegeben. Wir sind nach der Halbzeitpause nicht gut aus der Kabine gekommen. Das dritte Viertel war schlecht von uns und Braunschweig hat gut gespielt. Playoff-Mannschaften wie Braunschweig können in einem Viertel 30 Punkte machen, das war das Problem heute für uns. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie nicht aufgegeben hat und wir uns zurück gekämpft haben und wir am Ende die Chance auf den Sieg hatten.“

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki, Blake 2, Figge, Lansdowne 18 (6 Assists), Klepeisz 17, Sengfelder 13 (9 Rebounds), Kovacevic, Hines 3, Rahon 7 (6 Assists), Hübner n.e., Eatherton 21 (13 Rebounds), Lagerpusch 2.

Eisbären Bremerhaven: Warren 21 (8 Assists), Moore 12, Canty 6, Breitlauch 2, Wimberg 3, Bleck 7, Turner 7, Summers 5, Benson 11 (7 Rebounds), Jackson 7 (6 Rebounds).

2019-04-20 23:59:45

Towers sind ProA-Meister

Hamburg (pm/ht) - Die Hamburg Towers verabschieden sich als Meister aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Ein hochklassiges Endspiel gegen die Nürnberg Falcons, das erst im finalen Angriff entschieden wurde, endete mit 99:94 (77:68, 49:44, 28:29). Das erste Aufeinandertreffen hatte der Aufsteiger aus dem Süden noch mit 90:87 für sich entschieden.

Hier gelangst du zur kompletten Pressemitteilung.

2019-05-15 07:34:35

Hamburg Towers trotz Rückstand optimistisch vor Spiel zwei

Hamburg (pm/ht) - „Die Serie ist nicht vorbei, bislang ist erst ein Spiel absolviert worden.“ Was Mike Taylor, Headcoach der Hamburg Towers sagt, ist keinesfalls Raketen-Wissenschaft, sondern schlicht ein simpler Fakt. Dennoch besitzt die Aussage eine tiefgehende Bedeutung für seine Akteure, die sich schnellstmöglich von der frustrierenden Auftaktpleite im Halbfinale gegen die NINERS Chemnitz erholen müssen, um die Serie in der zweiten Partie auszugleichen. Am Dienstag, 23. April, entscheidet sich ab 19.30 Uhr in der edel-optics.de Arena, ob die Wilhelmsburger diese enorme Drucksituation bewältigen können.

In Chemnitz waren sie über etwas mehr als 30 Minuten dazu in der Lage, hatten den Hauptrundenersten am Rand einer Heimniederlage. Doch in der Schlussphase waren die Gäste Gegner und Atmosphäre nicht mehr gewachsen – aus einer Zehn-Punkte-Führung wurde ein 81:87-Kollaps. Wer Taylors Naturell kennt, ist nicht überrascht, dass der charismatische US-Amerikaner auch hieraus etwas Positives zieht: „Ich glaube nicht, dass uns der Einbruch am Schluss einen mentalen Knacks verleiht. Stattdessen bin ich sehr positiv gestimmt, weil die Jungs und ich gesehen haben, wie Chemnitz zu besiegen ist. Wir haben die Qualität dafür und viele Möglichkeiten in Angriff und Verteidigung.“

Offensiv seien damit vor allem mehr vor allem mehr Zug zum Korb, Cuts und Ballbewegung gemeint. Auf der Gegenseite gehörte es zum Plan, die Sachsen aus der Distanz werfen zu lassen, da dies eine ihrer wenigen Schwächen ist. Allerdings waren einige der Dreier zu offen, und der Favorit verwandelte diese mit einer 15 Prozent höheren Quote als normalerweise. Zu allem Überfluss vergaben die Towers gegen Spielende simple Korbleger. Hoffnung macht unter anderem, dass das Duell an den Brettern gegen die beste Rebounding-Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga knapp gewonnen wurde (27:26). Ebenso erfreulich: Kein Hamburger ging mit Blessuren aus der Begegnung. Taylor stehen erneut seine schlagkräftigste Truppe zur Verfügung.

Ansonsten wird das heiße Duell selbstverständlich wieder auf www.airtango.live gezeigt.

2019-04-22 12:14:27

Artland Dragons gehen mit Assistenztrainer Tuna Isler in die neue Saison

Quakenbrück (pm/ad) - Dass Florian Hartenstein auch in der kommenden Spielzeit die Geschicke der Artland Dragons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA als Headcoach leiten wird, steht mittlerweile schon länger fest. Nun ist auch die nächste Personalie auf der Trainerbank geklärt: Tuna Isler bleibt den Quakenbrückern auch in Zukunft als Assistenztrainer erhalten und verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

Der im vergangenen Sommer von den EBBECKE WHITE WINGS Hanau ins Artland gewechselte Isler geht somit in seine zweite Saison als Assistenztrainer bei den Drachen. Trotz seines noch jungen Alters von 29 Jahren, blickt Isler bereits auf jede Menge Erfahrung an der Seitenlinie zurück. Parallel zu seinem Sportstudium an der Uni Leipzig führte er die dort beheimateten Uni Riesen Leipzig als Cheftrainer in die Playoffs der ProB. Neben diversen Hospitationen bei europäischen Spitzenvereinen, bringt Isler darüber hinaus die Basketballtrainer A-Lizenz mit.

Geschäftsführer Marius Kröger ist von einer weiteren erfolgreichen Zusammenarbeit überzeugt: „Der Erhalt des gesamten Trainerteams genoss in unseren Planungen oberste Priorität. Deshalb freut es mich sehr, dass wir den eingeschlagenen Weg zusammen mit Tuna Isler weitergehen können. Tuna hat sich im vergangenen Jahr als akribischer Arbeiter und professioneller Coach beweisen können, der sich perfekt mit Headcoach Florian Hartenstein ergänzt.“

Und auch Isler selbst freut sich über die Vertragsverlängerung: „Ich bin sehr froh darüber, auch weiterhin bei der sportlichen Entwicklung der Dragons mitwirken zu können. Ich fühle mich in Quakenbrück sehr wohl, was in erster Linie an unserem Personal und am familiären Umfeld liegt. Dazu kommen unsere treuen Fans, die uns nicht nur bei Heim-, sondern auch bei Auswärtsspielen grandios unterstützen. In der vergangenen Saison haben wir gezeigt, welches Potenzial in uns steckt - das stimmt mich positiv für die nächste Saison“, sagt Isler und ergänzt: „Mein persönliches Ziel liegt darin unsere Vorteile an so einem strukturstarken Standort zu nutzen, um noch effektiver und effizienter zu arbeiten. Daher kann ich den Beginn der Saison bereits jetzt kaum erwarten und verspreche mir einen intensiven und produktiven Sommer, um diese vorzubereiten.“

2019-04-11 20:30:00

Dragons verlängern Vertrag mit Spielmacher Jannes Hundt

Quakenbrück (pm/ad) - Im letzten Sommer war Jannes Hundt der vorletzte Spieler, den die Artland Dragons für ihre Premierensaison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unter Vertrag nehmen konnten. In diesem Jahr ging es etwas schneller: der 22-jährige Point Guard wird auch in der Spielzeit 2019/20 das Trikot der Quakenbrücker tragen.

Neben Chase Griffin, Paul Albrecht, Danielius Lavrinovicius und Jonathan Malu, die bereits mit Verträgen ausgestattet sind, ist Hundt nun der fünfte Spieler, mit dem die Artland Dragons für die neue Saison planen können.

„Der Grund für meine Verlängerung ist einfach: ich fühle mich in Quakenbrück sehr wohl, darüber hinaus hat es in der vergangenen Saison unglaublich viel Spaß gemacht für die Dragons zu spielen. Insbesondere die Heimspiele sind wegen der lautstarken Anhänger immer ein tolles Erlebnis. Quakenbrück identifiziert sich unheimlich mit der Mannschaft, deshalb möchte ich auch in Zukunft meinen Teil zu einem erfolgreichen Drachen-Team beitragen. Ich habe Bock die Entwicklung des Standortes und die Leidenschaft der Fans zum Basketball mitzuerleben, dementsprechend groß ist auch meine Motivation. Ich möchte hier den nächsten Schritt in meiner Karriere machen – die Dragons sind dafür die perfekte Organisation“

2019-04-05 17:10:33

Comeback-Sieg im letzten Saisonspiel: Dragons gewinnen in Rostock

Quakenbrück (pm/ad) - Was für eine Aufholjagd der Artland Dragons. Im letzten Saisonspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gewinnen die Drachen mit 85:79 (36:45) bei den ROSTOCK SEAWOLVES, nachdem das Team von Coach Florian Hartenstein zwischenzeitlich bereits mit 22 Punkten zurückgelegen hatte.

34 Zähler im Schlussabschnitt gepaart mit einer Defensive, die die gegnerischen Schützen im Laufe der Partie immer besser in den Griff bekam, ergaben am Samstagabend einen runden Abschluss der Quakenbrücker ProA-Premierensaison. Diese schließt der letztjährige Aufsteiger auf dem elften Tabellenplatz ab.

Für die Seawolves ging es an diesem Samstagabend in der Rostocker StadtHalle vor rund 4000 Zuschauer im Kampf um die Playoff-Platzierungen noch um einiges, dementsprechend waren Spiel und Stimmung zu Beginn der Partie. Die Führung wechselte von Spielzug zu Spielzug, das erste kleine Polster erspielten sich die Gastgeber mit einem 12:8 nach viereinhalb Minuten.

Die zweiten zehn Minuten starteten mit einem Dreier von Jordan Talbert. Bland und Albrecht, bis dahin offensiv die stärksten Drachen, brachten ihr Team im Anschluss zwar erstmals wieder auf fünf Zähler heran, innerhalb von einer Minuten machte Talbert die Angelegenheit allerdings wieder zweistellig. Nach dem 30:20 war Hartenstein abermals zur Auszeit gezwungen, entscheidend näher kamen die Drachen den Seawolves aber zunächst auch danach nicht.

Den besseren Start ins dritte Viertel erwischte Rostock. Harris und vor allem der in dieser Phase alles überragende Tony Hicks waren für elf Punkte gut, die Quakenbrücker erzielten hingegen bis zu Hartensteins Auszeit nach vier Minuten dieses Viertels keinen einzigen Zähler. Rostock hatte den Vorsprung also auf 18 Punkte zum 58:36 ausgebaut, dementsprechend schwierig gestaltete sich die Aufgabe für die Gäste.

Das letzte Viertel der ProA-Spielzeit 2018/19 startete beim Stand von 64:49 für Rostock nämlich mit wilden Drachen. Lavrinovicius und Radii Caisin erzielten vier Punkte innerhalb der ersten Minute und stellten somit die Zeichen auf Aufholjagd. Nach Griffins Dreier lagen die Quakenbrücker achteinhalb Minuten vor dem Ende der Partie sogar nur noch mit acht Punkten zurück. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Demetris Morant noch keinen einzigen Punkt erzielt, mit vier schnellen Zählern brachte der Center sein Team aber wieder voll in Schlagdistanz. Nach einem Freiwurf von Lavrinovicius und Griffins Korbleger lagen die Dragons plötzlich nur noch mit einem Punkt zurück.

Drachen-Cheftrainer Hartenstein fasste die 40 letzten ProA-Minuten der Saison wie folgt zusammen: „Das war einer toller Saisonabschluss. Wir sind zwar schwer in die Partie gekommen, haben uns dann aber spätestens im vierten Viertel zusammengerissen. In den letzten zehn Minuten haben wir auf Zonenverteidigung umgestellt, damit kam Rostock nicht mehr zurecht. Wir haben hingegen 34 Punkte erzielt und konnten das Spiel so drehen. Vor der Partie war uns allen wichtig, dass wir nochmal zusammen hart spielen und Spaß am Basketball haben wollen. Die Jungs haben sich diesen Sieg schlussendlich verdient.“

Das letzte Wort der Saison gehörte schlussendlich dem Geschäftsführer Marius Kröger: „Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans für die tolle Unterstützung in Rostock, aber sowieso über die komplette abgelaufene Spielzeit hinweg. Wir können den Start der neuen Saison schon jetzt kaum erwarten!“

2019-04-01 06:08:11

Dreierregen über Quakenbrück – Dragons besiegen Kirchheim 101:85

Quakenbrück (pm/ad) - Das war ein Abschluss nach Maß. Im letzten Heimspiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bezwingen die Artland Dragons die VfL Kirchheim Knights mit 101:85 (63:38) und schieben sich damit tabellarisch an den Gästen vorbei.

Insgesamt versenkten die Quakenbrücker 18 ihrer 30 Dreierversuche und legten so bereits früh die Weichen zum ungefährdeten Heimsieg.

Chase Griffin, Pierre Bland und Danielius Lavrinovicius waren die Protagonisten beim 14:2-Lauf, der mit Phillip Daubners Dreier zum 20:13 nach 8 Minuten endete. Bis zur Viertelpause blieb das Team von Chefcoach Florian Hartenstein dominant und beendete die ersten zehn Minuten mit einem kleinen Polster – 24:15.

Der Start in die letzten 20 Minuten der Drachen-Heimsaison verlief etwas verhaltener, Griffin ließ es sich dennoch nicht nehmen einen weiteren Dreier zu treffen. Apropos Dreier: auch Paul Albrecht und Thorben Döding trafen zu Beginn des Viertels aus den Ecken und sorgten so für den 76:45-Zwischenstand.

Defensiv hielten die Quakenbrücker die Kirchheimer Waffen gut in Schach und präsentierten sich in der Verteidigung giftig und fokussiert.

Für Dragons-Coach Florian Hartenstein war das Spiel seines Teams mehr als zufriedenstellend: „Das war der Auftritt, den wir uns gewünscht und den wir von den Jungs gefordert haben. Wir sind über weite Strecken konzentriert geblieben und haben den Sieg nie in Gefahr geraten lassen – Kompliment an meine Mannschaft. Das war heute ein mehr als würdiger Abschluss unserer Heimspielsaison, der hoffentlich auch den tollen Fans gefallen hat. Am nächsten Wochenende wollen wir allerdings nochmal nachlegen.“

Der Coach hat es angedeutet: Die Spielzeit in eigener Halle ist nun zwar vorbei, eine Partie gilt es aber noch zu absolvieren. Am nächsten Samstag um 19:30 Uhr treten die Dragons auswärts bei den ROSTOCK SEAWOLVES an.

2019-03-25 09:36:57

1. Herren: „Keine Lust auf Sommerpause“ – Am Sonntag Entscheidungsspiel gegen Schwenningen

Wedel (pm/rw) - Wer gewinnt, steht in der nächsten Runde. Wer verliert, hat eine lange Pause vor sich. Am Sonntag (17. März, 17:00 Uhr, Steinberghalle) empfangen die Rister die Wiha Panthers Schwenningen zum Entscheidungsspiel um den Viertelfinaleinzug. „Ich habe keine Lust auf die Sommerpause. Und da spreche ich nicht nur für mich“, sagt Rister Marius Behr. „Wenn wir verlieren, ist die Saison vorbei, das ist jedem bewusst“, betont er.

Viel trennte die beiden Mannschaften im bisherigen Verlauf der Achtelfinalserie nicht, „es wird wieder ein harter Kampf“, so der Flügelspieler. Zu Hause sind die Rister in der laufenden Spielzeit unbezwungen, aus Wedeler Sicht darf das gerne so bleiben. Wie ist das vor so einem Entscheidungsspiel mit der Vorfreude und mit dem Druck? „Es wird eine besondere Spannung herrschen, aber man darf sich auch nicht verrückt machen. Wenn wir das gemeinsam anpacken, schaffen wir das“, meint der 21-Jährige.

Rist-Trainer Felix Banobre weist im Vorfeld der Begegnung noch einmal auf die Schwierigkeit der Aufgabe hin, die vor ihm und seinen Jungs steht: „Die Schwenninger haben in den ersten beiden Spielen gezeigt, welch gute Mannschaft sie haben. Dessen waren wir uns immer bewusst. Nicht umsonst standen sie während der Saison im Süden lange auf dem zweiten Platz. Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft und ein starker Gegner. Also müssen wir am Sonntag sehr gut vorbereitet sein“, so Banobre. Die Schwenninger reisen am Sonnabend nach Wedel und werden von einer Fangruppe begleitet. Am Sonntagmorgen absolvieren die Gäste dann noch eine Trainingseinheit in der Steinberghalle.

Osaro Jürgen Rich Igbineweka zog sich am vergangenen Wochenende eine Verletzung im Sprunggelenk zu, noch steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz des 20-Jährigen. Sein Kollege Marius Behr hingegen ist beschwerdefrei. Doch der Flügelspieler hatte in der laufenden Saison auch bereits genug Pech: Denn erst im November konnte Behr richtig eingreifen, zuvor warf ihn das Pfeiffersche Drüsenfieber zurück. „Das war nicht ganz ohne, vielleicht habe ich das auch ein bisschen unterschätzt. Es war wichtig und schön, dann wieder spielen zu können. Es ist sehr schade, dass ich wegen der Krankheit die Dinge, die ich im Sommer erarbeitet habe, nicht voll ausschöpfen konnte. Aber der Teamerfolg steht vor allem“, sagt Behr, der in 18 Saisoneinsätzen bislang im Schnitt knapp fünf Punkte und rund drei Rebounds erzielt hat. Und acht Auftritte mit den Hamburg Towers sind auch nicht zu unterschlagen. Er hätte nichts dagegen, wenn in dieser Saison noch einige Spiele hinzukämen – in Gelb-Grün und in Weiß-Schwarz.

2019-03-14 22:14:36

1. Herren: Erste Heimniederlage besiegelt das Saisonaus

Wedel (pm/rw) - Die Rister sind im Achtelfinale ausgeschieden: Die Wiha Panthers Schwenningen brachten der Mannschaft von Trainer Felix Banobre ihre erste Heimniederlage der Saison bei, nach dem 85:86 hat für die Rister die Sommerpause begonnen.

„Ich bin traurig“, redete Trainer Felix Banobre gar nicht lange um den heißen Brei herum. „Es ist sehr schade, dass die Saison mit so einer bitteren Niederlage endet“, sagte der Spanier. „Es ist schon etwas ironisch, alle Heimspiele zu gewinnen und dann im letzten mit einem Punkt Unterschied zu verlieren. Das ist hart, aber so ist Basketball.“

Die Partie reihte sich in die Eindrücke der vorherigen Achtelfinalserie ein: Knapp ging es zu, mit vollem Einsatz und harten Bandagen schmissen sich beide Mannschaften ins Getümmel. Schwenningen setzte sich im ersten Viertel auf 18:11 ab, Ryan Logan sorgte mit fünf Punkten in Folge wieder für den Anschluss. Kurz darauf brachte Osaro Jürgen Rich Igbineweka den Wedelern die Führung zurück. Mindestens genauso mutig stieg Jan-Christian Both eine Minute später aus vollem Lauf zum Dreier hoch und brachte die Halle zum Kochen. Auch diese Szene zeigte: Beide Mannschaften fackelten im Angriff nicht lange.

Ein 7:0-Lauf der Gäste sorgte zu Mitte des zweiten Abschnitts für den Führungswechsel. Aber die Wedeler Dreierquote war bis dahin eine echte Stärke und sorgte mit dafür, dass die Rister das Geschehen wieder drehten und sich ihrerseits auf 39:30 absetzten. Auch das blieb eine Momentaufnahme, denn nun war wieder Schwenningen am Zuge, wobei insbesondere Rasheed Moore, Leon Friederici und Konstantin Karamatskos vorangingen. Auf Wedeler Seite fehlte in diesen Augenblicken etwas die Ordnung, was die Gäste zu nutzen wussten und mit einer Führung (46:44) in die Halbzeit marschierten. Schwenningen hatte bis dahin Vorteile beim Rebound und traf zudem mit hoher Erfolgsquote.

Osaro Jürgen Rich Igbineweka bahnt sich den Weg zum Korb.
Die Rister kamen gut aus der Pause, erzielten zwischenzeitlich 17 Punkte in Folge, ohne dass Schwenningen zum Korberfolg kam. Insbesondere Aurimas Adomaitis wurde jetzt konsequent gesucht, nicht selten setzte ihn Justus Hollatz toll in Szene. Dennoch und obwohl die Hausherren nach diesem Lauf Oberwasser hatten, änderte das nicht die Geschichte des Spiels – und die hieß: Es blieb eng. „Leider ist es uns nicht gelungen, unsere Arbeit zum Ende bringen, als wir in Führung lagen“, bedauerte Banobre. „Aber in Spielen gegen Schwenningen kann alles passieren, denn das ist eine sehr erfahrene Mannschaft“, sagte er.

Nach 30 Minuten führten die Rister mit 67:61. Und spätestens als Karamatskos den Schlussabschnitt mit einem Dreier eröffnete, war wieder alles offen. Schwenningen baute nun wieder auf eine Zonenverteidigung und tat dies mit leidenschaftlichem Einsatz. „Schwenningens Zone hat uns den Schwung genommen. Und auf der anderen Seite haben wir im Eins-gegen-Eins ein paar zu viele einfache Körbe zugelassen. Wir hätten da körperbetonter spielen müssen“, meinte der Wedeler Trainer.

Die Gäste glichen gut fünf Minuten vor Schluss zum 73:73 aus. Und die Foulbelastung der Hausherren war inzwischen ebenfalls ein erschwerender Punkt. Drei Minuten und elf Sekunden vor Schluss brachte Bill Borekambi die Schwenninger auf 78:77 in Führung, Banobre nahm postwendend eine Auszeit. 82:79 hieß es für Schwenningen, als Rich Igbineweka beim Dreier gefoult wurde. Der Wedeler traf zwei der drei fälligen Freiwürfe. 38 Sekunden waren noch zu bestreiten. Die Gäste antworteten erneut. Sechs Sekunden vor Schluss rauschte Logans Dreier in den Korb, es stand 85:86 aus Rist-Sicht. Hollatz schickte Schwenningens Friederici per Foul an die Linie, der beide Versuche vergab. Eine Möglichkeit hatten die Wedeler noch: Nach der Auszeit wurde der Ball zu Jan-Christian Both gepasst, der den letzten Wurf nahm. Es fehlte nicht viel, doch die Kugel sprang vom Ring ins Feld zurück. Die ertönende Schlusssirene läutete die Sommerpause ein.

Der langanhaltende Beifall, den die Rister nach dem Spiel von den Rängen erhielten, zeigte es an: Trotz der ersten Enttäuschung können Spieler und Trainer stolz auf das Erreichte sein – insbesondere unter den Partien am Steinberg in den vergangenen Monaten war mancher Festtag dabei. „Die Saison glich einem Auf und Ab“, sagte Banobre. „Wir haben Spiele knapp gewonnen, einige auch deutlich. Es waren auch hohe Niederlagen dabei. Wir hatten mit vielen Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen, aber wir haben als Mannschaft immer zusammengehalten und haben immer weitergekämpft. Das war der wertvollste Aspekt und darauf können wir auch ein bisschen stolz sein. Aber ich habe das Gefühl, dass die Spieler noch ein bisschen mehr verdient hatten, als jetzt auszuscheiden, denn sie haben sehr hart gearbeitet“, so der Trainer, der ebenfalls betonte: „Die Spieler und vor allem die jungen haben sich im Laufe der Saison toll entwickelt. Das gehört zu den wichtigsten Dingen dieser Saison.“

Ein großes Dankeschön gilt auch den Zuschauern, den vielen Helfern und unseren Sponsoren und Partnern für die tolle Unterstützung während der Saison!

2019-03-14 22:14:36

Der erste Playoff-Sieg!!

Itzehoe (pm/ie) - Ein großer Basketballabend am Lehmwohld und ein historisches Ergebnis: Die Itzehoe Eagles haben zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Playoff-Spiel gewonnen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga zeigten sie drei Viertel lang gegen die Depant Gießen 46ers Rackelos eine Glanzleistung und siegten 79:72 (23:16, 24:20, 20:13, 12:23). Damit verdienten sie sich ein entscheidendes drittes Spiel im Playoff-Achtelfinale: Es steigt kommenden Freitag um 20 Uhr in Gießen.

Mit 100:76 hatten die Eagles die erste Partie bei stark aufspielenden Gießenern verloren, ein enttäuschendes Ergebnis nach durchaus anständiger Leistung. Umso bemerkenswerter, wie die Itzehoer am Sonnabendabend am Gelorevoice-Spieltag zurückschlugen: Von Beginn an waren die Gastgeber, lautstark angetrieben von ihren Fans, voll im Spiel. Das musste auch sein, denn die Rackelos brauchten ebenfalls keine Anlaufphase.

Fünf Dreier im ersten Viertel

So ging es temporeich los, und niemand konnte damit rechnen, dass das 5:4 die letzte Führung für Gießen in diesem Spiel sein sollte. Doch die Eagles drehten den Spieß gegenüber dem ersten Spiel um und trafen durch Flavio Stückemann (3) und Milen Zahariev vier Dreier im ersten Viertel, mit der Schlusssirene legte Thorben Haake noch den fünften erfolgreichen Distanzwurf nach. Die Gäste dagegen waren längst nicht so sicher im Spiel und im Abschluss wie in der ersten Begegnung, ein Verdienst der leidenschaftlichen Eagles-Verteidigung: „Sie haben es verstanden, uns von Anfang aus unserem Rhythmus zu bringen“, stellte Gästecoach Rolf Scholz treffend fest. Gegen das physische Spiel der Itzehoer machte sein Team viele Fehler und kam oft nur zu schwierigen Abschlüssen.

Starke Defense
Mit einem krachenden Dunk durch Kevin Mickle eröffneten die Eagles das zweite Viertel, der Amerikaner und Haake legten noch Dreier nach, schon war der Vorsprung zweistellig. Das erste Problem für die Gastgeber tauchte auf, als Stefan Schmidt mit seinem dritten Foul auf die Bank musste, das nächste war die Zonenverteidigung der Gießener. Nach einigen Ballverlusten stand es plötzlich nur noch 35:32. Doch der in der ersten Hälfte mit 19 Punkten überragende Stückemann brachte sein Team mit zwei Dreiern wieder auf Kurs, die Defensive packte wieder zu – so stand es zur Halbzeit 47:36.

Im dritten Viertel machten die Gastgeber nahtlos weiter, sie wurden sogar noch besser. Bis auf 20 Punkte wuchs der Vorsprung an, selbst eine fast dreiminütige Punktedürre schadete nicht, weil die Verteidigung weiterhin bestens arbeitete. 67:49 vor dem letzten Viertel, das sah sehr beruhigend aus. Auch im letzten Abschnitt hatte die hohe Führung lange Bestand, nach einigen Wechseln riss der Faden allerdings in der Schlussphase. Vom 76:58 kamen die Rackelos bis auf 76:71 heran, noch 19 Sekunden zu spielen. Von der Freiwurflinie machten Milen Zahariev und Thorben Haake den Sieg perfekt.

"Eine tolle Teamleistung"

„Eine tolle Teamleistung“, freute sich Eagles-Coach Patrick Elzie. Stückemann und Schmidt seien als Führungsspieler vorangegangen, doch jeder habe seinen Anteil am Erfolg gehabt: „So etwas braucht man, wenn man gegen so eine starke Mannschaft gewinnen will.“ In Gießen warte jetzt eine sehr schwierige Aufgabe, natürlich seien die Eagles Außenseiter, so Elzie. Aber: „Wir fahren mit sehr viel Selbstvertrauen dorthin.“

Eagles: Flavio Stückemann (24, 6 Dreier), Milen Zahariev (16, 1 Dreier, 6 Rebounds, 4 Ballgewinne), Kevin Mickle (11, 1 Dreier), Erik Nyberg (9), Stefan Schmidt (8, 8 Rebounds), Thorben Haake (7, 2 Dreier), Justinas Zirlys (4), Lars Kröger, Fabio Galiano, Tim Lang, Lucas Wilke, Joachim Feimann.

2019-03-18 22:41:25

Entscheidung in Gießen

Itzehoe (pm/ie) - Wieder heißt es „Siegen oder Fliegen“ für die Itzehoe Eagles. Oder auf martialische amerikanische Art: „Do or die.“ Die entscheidende dritte Partie im Playoff-Achtelfinale bei den Depant Gießen 46ers Rackelos steht an. Gespielt wird bereits am Freitag um 20 Uhr.

Die schlechten Nachrichten zuerst: Bei zwei Leistungsträgern der Eagles ist der Einsatz in Gießen sehr fraglich. Flavio Stückemann ist erkrankt, Milen Zahariev kassierte im Heimspiel am Sonnabend einen Schlag und kann den Nacken nicht bewegen. „Das ist natürlich keine gute Ausgangslage für so ein wichtiges Spiel“, sagt Eagles-Coach Patrick Elzie.

"Alles raushauen"

Aber ob mit oder ohne Stückemann und Zahariev, es gilt dasselbe: „Wir müssen alles raushauen, um da zu bestehen.“ Im ersten Spiel der Playoff-Serie hätten die Eagles von den Rackelos eine deutliche Botschaft erhalten, sagt der Coach in Erinnerung an den Dreierregen der Gastgeber und die klare Niederlage. Doch dann kam das Heimspiel mit sehr starker Verteidigung der Itzehoer, die zwischenzeitlich mit mehr als 20 Punkten führten und schließlich 79:72 gewannen. „Wir haben bewiesen, dass wir gut gegen dieses Team spielen können“, sagt Elzie.

Dennoch bleibt es die Partie des Süd-Zweiten gegen den Nord-Siebten, natürlich seien die Eagles Außenseiter. Das heißt aber auch: „Der Druck liegt bei denen.“ In Spiel drei gehe es um Kampf, vielleicht auch einige taktische Finessen. „Aber man kennt sich, da gibt es keine großen Überraschungen mehr“, sagt Elzie. „Die Tagesform wird über das Weiterkommen entscheiden.“

2019-03-18 22:41:25

JBBL: Der zweite und entscheidende Schritt in Braunschweig

Wedel (pm/rw) - Hoch die Fäuste, der Klassenerhalt ist geschafft! Die männliche U16 hat den Klassenerhalt in der JBBL erreicht und holte sich dafür im Rahmen des Spiels der 1. Herren gegen Schwenningen den verdienten Beifall der Wedeler Zuschauer ab. Zuvor hatten die Jungs von Trainer Fabian Strauß den Nachwuchs des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig mit 81:56 bezwungen. Nach dem Sieg in der Vorwoche bedeutete dieser Erfolg das 2:0 für den SC Rist und damit den Entscheid der Serie zu den eigenen Gunsten.

Die ersten 15 Minuten in Braunschweig seien schwierig gewesen, so der Trainer, später habe auch die größere Abgezocktheit auf Wedeler Seite den Ausschlag gegeben. Mit Antonio Dorn und Aleksa Perovic zeichneten zwei Große für den Löwenanteil der Rist-Punkte verantwortlich, doch auch die Leistung seiner Aufbau- und Flügelspieler wurde von Strauß lobend erwähnt.

Die erste Wedeler JBBL-Saison ist damit Geschichte. „Wir als Mannschaft und als Trainer sind sehr dankbar, dass uns die Eltern bei der Organisation geholfen haben, und wir sind dankbar für die Möglichkeiten, die uns der Verein gegeben hat“, sagte Strauß. Und wie lautet des Trainers sportliche Gesamtbetrachtung? „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Ich finde, dass jeder Einzelne und alle als Einheit über die ganze Saison gesehen eine sehr gute Entwicklung hingelegt haben. Gerade im Jahr 2019 ging die Formkurve extrem gut nach oben. Das hat uns dann auch einige Siege beschert“, so der Trainer. Mit der ersten Wedeler JBBL-Saison habe man auch den nachkommenden Jahrgängen Lust auf mehr gemacht. „Ich denke, dass einige Jungs und gerade die jüngeren gesehen haben, wo man mit Fleiß und Training hinkommen kann und was sie erreichen können“, erläuterte Strauß.

Für die Spieler des 2003er Jahrgangs war die erste JBBL-Saison zugleich auch altersbedingt ihre letzte. Doch damit hört die Förderung nicht auf. Einige der Talente stehen vor dem Sprung in den Trainingskader der NBBL-Piraten, andere werden in die Wedeler U18 sowie teils zugleich auch in den unteren Herrenbereich wechseln.

Neben den verbliebenen und nachrückenden Jungs aus Wedel könnte in Hinblick auf die JBBL-Spielzeit 2019/2020 auch wieder die eine oder andere Verstärkung aus der Umgebung hinzustoßen. Auf diese Weise kann die Wedeler JBBL-Förderung auch Talenten anderer Vereine zugutekommen. Die bestehende Zusammenarbeit mit der BG Halstenbek/Pinneberg soll fortgeführt werden, zudem laufen Gespräche zur Einbindung von Itzehoer Nachwuchskräften. „Das Ziel ist, ab spätestens Mai mit der Mannschaft fürs nächste Jahr mit dem Training anzufangen“, warf Strauß den Blick voraus. SC Rist (Punkte): Dorn (22), Perovic (15), Blatt (12), Dahlke (9), Adler (7), Feichtinger (6), Liebig (3), Bollinger, Raatz, Schröder (je 2), Bade (1), Dinaj.

2019-03-14 22:14:36

Trotzdem Dankeschön!

Wedel (pm/rw) - Alles gegeben – und die große Chance vertan. Drei Viertel lang lagen die Itzehoe Eagles auf Kurs Viertelfinale in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Dann setzte sich doch der Favorit durch und beendete die Saison der Eagles: Die Depant Gießen 46ers Rackelos gewannen mit 78:71 (22:32, 24:16, 12:11, 20:12).

Es war das dritte und entscheidende Spiel der Achtelfinal-Serie, es ging um alles. Und die Itzehoer starteten fulminant: Flavio Stückemann erzielte per Dreier die ersten Punkte, auch die weiteren drei Versuche aus der Distanz im ersten Viertel durch Thorben Haake, Erik Nyberg und noch einmal Stückemann saßen. Überhaupt trafen die Gäste in diesem Abschnitt hervorragend – das brauchten sie auch, weil Gießen ebenfalls gut punktete. Aber nicht so gut wie die Eagles, die gestützt auf Nyberg (9 Punkte) und Stückemann (8) im ersten Viertel auf satte 32 Punkte kamen.

Noch besser ging es weiter, weil sich auch die Verteidigung steigerte. Als Kevin Mickle per Dunk zum 39:24 vollendete, brauchte der Rackelos-Coach in der 13. Minute schon seine zweite Auszeit. Die aber zeigte Wirkung, ab diesem Zeitpunkt taten sich die Itzehoer in der Offensive schwer. Angetrieben von ihrem Führungsspieler Johannes Lischka pirschten sich die Gießener heran und trafen regelmäßig, während die Gäste fast drei Minuten lang ohne Korb blieben. Natürlich habe Gießen gut verteidigt, aber sein Team habe auch teils zu überhastet agiert, sagte Eagles-Coach Patrick Elzie. „Wir müssen die Fehler bei uns suchen in dem Moment.“ Statt der durchaus möglichen zweistelligen Führung konnten die Itzehoer gerade noch ein 48:46 in die Pause retten. Dennoch war Elzie „richtig stolz“ auf die Leistung seines Teams in der ersten Hälfte.

Nach dem Wechsel war Kampf Trumpf. Zwei Minuten lang gab es nur Fehlwürfe und Ballverluste, Gießen konnte schließlich ausgleichen, doch die Eagles fanden in dem punktearmen Viertel noch Antworten und lagen beim 59:53 wieder leicht vorn. Die nächsten fünf Punkte machten die Rackelos – 59:58 für die Itzehoer vor den letzten zehn Minuten.

Jetzt dauerte es sogar drei Minuten bis zum ersten Korb. Gießen brach den Bann zuerst und ging beim 60:59 zum ersten Mal seit dem 2:0 in Führung. Erst nach fünf Minuten punktete Mickle wieder für die Eagles von der Freiwurflinie zum 61:64. Doch als bei den Gastgebern der Amerikaner Jestin Lewis aufdrehte und bei den Itzehoern offensiv weiter kaum etwas funktionierte, wuchs der Rückstand. Ein unsportliches Foul Haakes nutzte der Gegner zum 75:64 – nur noch zwei Minuten. Mit einem letzten Aufbäumen kamen die Eagles noch auf 71:75 heran, allerdings erst 13 Sekunden vor Schluss. Es brauchte ein Wunder, aber es kam nicht.

Das Spiel hätte auch andersherum ausgehen können, hörten die Itzehoer hinterher vom Coach der Gastgeber. Auf der anderen Seite müsse man auch deren hohe Qualität anerkennen, sagte Elzie. Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden lobte er sein Team für ein „Topspiel“ und stellte fest: „Als Verein können wir stolz sein auf die gesamte Mannschaft.“ Eine gute Saison endete eine Woche nach dem ersten Sieg in einem Playoff-Spiel und damit dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Nun beginnen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit ab September.

Eagles: Kevin Mickle (18), Erik Nyberg (12, 2 Dreier), Thorben Haake (11, 3 Dreier), Flavio Stückemann (8, 2 Dreier, 7 Assists), Milen Zahariev (8, 7 Rebounds), Stefan Schmidt (7, 8 Rebounds, 5 Assists), Justinas Zirlys (5), Lars Kröger (2), Lucas Wilke, Fabio Galiano, Joachim Feimann, Tim Lang.

2019-03-18 22:41:25

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