#norddeutschlandsfinestbasketball

83:81-Sieg: Mit Lansdowne-Buzzer zurück auf einen Playoff-Platz

Braunschweig (pm/lb) - Die Spiele der Basketball Löwen sind nichts für schwache Nerven, bieten Spannung bis zum Schluss – und Riesenjubel. So auch am heutigen Ostersamstag in der Begegnung gegen die Eisbären Bremerhaven: Nach einer energiearmen ersten Löwen-Halbzeit mit einem Sechs-Punkte-Rückstand nach 20 Minuten, hatten sich die über weite Strecken müde wirkenden Löwen mit einem starken dritten Viertel die Führung zurückgeholt. Aber das Spiel blieb eng und entschied sich erst ganz am Ende: Bei nur noch 0,5 Sekunden auf der Spieluhr versenkte DeAndre Lansdowne einen wahnsinnigen Gamewinner zum 83:81-Sieg (35:41) über die Eisbären Bremerhaven und riss die 2.893 jubelnden Zuschauer in der Volkswagen Halle von ihren Sitzen. Durch diesen hart umkämpften Sieg und durch die gleichzeitige Niederlage von s.Oliver Würzburg bei den EWE Baskets Oldenburg sind die Löwen wieder auf einen Playoff-Platz vorgerückt. Scott Eatherton avancierte mit 21 Punkten zum besten Braunschweiger Punktesammler, zudem sammelte er 13 Rebounds ein. Bei den Gästen war Chris Warren ebenfalls mit 21 Zählern am erfolgreichsten.

Viertel aus Löwensicht: 18:19, 17:22, 29:16, 19:24;

Trainerstimmen zum Spiel:

Steven Clauss (Basketball Löwen Braunschweig): „Kompliment an Coach Michael. Es war das erwartet schwere Spiel. Seit Michael in Bremerhaven das Ruder übernommen hat, sieht man, dass diese Mannschaft richtig Basketball spielen kann und sehr, sehr stark ist. Ich prophezeie auch, dass Bremerhaven nicht absteigen wird. Wir haben heute mit ein bisschen Glück den Buzzerbeater gehabt. Wer weiß, was in der Verlängerung passiert wäre. Wir waren selbst ein bisschen enttäuscht von unserer Leistung in der ersten Halbzeit. Wir wollten eigentlich rauskommen und gewinnen. Vielleicht hat man da gesehen, dass wir drei Spiele in so kurzer Zeit hatten, die Spieler waren etwas müde. In der Halbzeit konnte ich sie nochmal ein bisschen wachrütteln. Im vierten Viertel ist uns dann allerdings wieder der Sprit ausgegangen und es wurde nochmal spannend. Am Ende sind wir der glückliche Sieger.“

Michael Mai (Eisbären Bremerhaven): „Glückwunsch an Braunschweig. Sie haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, das war der Schlüssel in diesem Spiel. Wenn wir nicht 30 Punkte im dritten Viertel bekommen hätten, dann hätte es den letzten Wurf vielleicht nicht gegeben. Wir sind nach der Halbzeitpause nicht gut aus der Kabine gekommen. Das dritte Viertel war schlecht von uns und Braunschweig hat gut gespielt. Playoff-Mannschaften wie Braunschweig können in einem Viertel 30 Punkte machen, das war das Problem heute für uns. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie nicht aufgegeben hat und wir uns zurück gekämpft haben und wir am Ende die Chance auf den Sieg hatten.“

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki, Blake 2, Figge, Lansdowne 18 (6 Assists), Klepeisz 17, Sengfelder 13 (9 Rebounds), Kovacevic, Hines 3, Rahon 7 (6 Assists), Hübner n.e., Eatherton 21 (13 Rebounds), Lagerpusch 2.

Eisbären Bremerhaven: Warren 21 (8 Assists), Moore 12, Canty 6, Breitlauch 2, Wimberg 3, Bleck 7, Turner 7, Summers 5, Benson 11 (7 Rebounds), Jackson 7 (6 Rebounds).
© 2019 NordHoops
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok