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Löwen Braunschweig

Löwen Braunschweig erreichen BBL-Playoffs

Braunschweig (pm/lb) - Wahnsinn! Die Basketball Löwen haben erstmals seit der Saison 2011/12 wieder die Playoffs erreicht. Das Team von Headcoach Frank Menz besiegte am heutigen Sonntagabend medi bayreuth mit 100:85 (47:48) und weil der direkte Konkurrent s.Oliver Würzburg in Bamberg verlor, sind die Löwen auf den achten Platz hochgeklettert. Allerdings mussten die Löwen lange hart für den Sieg arbeiten, denn die Bayreuther um Coach Raoul Korner spielten taff, dominierten anfangs die Rebounds und lagen zur Halbzeit knapp vorne. Doch wie schon gegen Frankfurt konnten die Löwen in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauflegen und erspielten sich angefeuert von 3.327 Zuschauern in der Volkswagen Halle eine 71:64-Führung nach drei Vierteln. Diese gaben sie nicht mehr her und brachten den Sieg schlussendlich sicher nach Hause. DeAndre Lansdowne und Christian Sengfelder waren in der von Top Partner Simtec Systems präsentierten Partie mit je 23 Punkten die Topscorer, für die Gäste traf Kassius Robertson (23) am Besten. Informationen zum Playoff-Ticketverkauf erfolgen Anfang der Woche.

x Hier gelangst du zur kompletten Pressemitteilung.

2019-05-15 07:19:36

83:81-Sieg: Mit Lansdowne-Buzzer zurück auf einen Playoff-Platz

Braunschweig (pm/lb) - Die Spiele der Basketball Löwen sind nichts für schwache Nerven, bieten Spannung bis zum Schluss – und Riesenjubel. So auch am heutigen Ostersamstag in der Begegnung gegen die Eisbären Bremerhaven: Nach einer energiearmen ersten Löwen-Halbzeit mit einem Sechs-Punkte-Rückstand nach 20 Minuten, hatten sich die über weite Strecken müde wirkenden Löwen mit einem starken dritten Viertel die Führung zurückgeholt. Aber das Spiel blieb eng und entschied sich erst ganz am Ende: Bei nur noch 0,5 Sekunden auf der Spieluhr versenkte DeAndre Lansdowne einen wahnsinnigen Gamewinner zum 83:81-Sieg (35:41) über die Eisbären Bremerhaven und riss die 2.893 jubelnden Zuschauer in der Volkswagen Halle von ihren Sitzen. Durch diesen hart umkämpften Sieg und durch die gleichzeitige Niederlage von s.Oliver Würzburg bei den EWE Baskets Oldenburg sind die Löwen wieder auf einen Playoff-Platz vorgerückt. Scott Eatherton avancierte mit 21 Punkten zum besten Braunschweiger Punktesammler, zudem sammelte er 13 Rebounds ein. Bei den Gästen war Chris Warren ebenfalls mit 21 Zählern am erfolgreichsten.

Viertel aus Löwensicht: 18:19, 17:22, 29:16, 19:24;

Trainerstimmen zum Spiel:

Steven Clauss (Basketball Löwen Braunschweig): „Kompliment an Coach Michael. Es war das erwartet schwere Spiel. Seit Michael in Bremerhaven das Ruder übernommen hat, sieht man, dass diese Mannschaft richtig Basketball spielen kann und sehr, sehr stark ist. Ich prophezeie auch, dass Bremerhaven nicht absteigen wird. Wir haben heute mit ein bisschen Glück den Buzzerbeater gehabt. Wer weiß, was in der Verlängerung passiert wäre. Wir waren selbst ein bisschen enttäuscht von unserer Leistung in der ersten Halbzeit. Wir wollten eigentlich rauskommen und gewinnen. Vielleicht hat man da gesehen, dass wir drei Spiele in so kurzer Zeit hatten, die Spieler waren etwas müde. In der Halbzeit konnte ich sie nochmal ein bisschen wachrütteln. Im vierten Viertel ist uns dann allerdings wieder der Sprit ausgegangen und es wurde nochmal spannend. Am Ende sind wir der glückliche Sieger.“

Michael Mai (Eisbären Bremerhaven): „Glückwunsch an Braunschweig. Sie haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, das war der Schlüssel in diesem Spiel. Wenn wir nicht 30 Punkte im dritten Viertel bekommen hätten, dann hätte es den letzten Wurf vielleicht nicht gegeben. Wir sind nach der Halbzeitpause nicht gut aus der Kabine gekommen. Das dritte Viertel war schlecht von uns und Braunschweig hat gut gespielt. Playoff-Mannschaften wie Braunschweig können in einem Viertel 30 Punkte machen, das war das Problem heute für uns. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie nicht aufgegeben hat und wir uns zurück gekämpft haben und wir am Ende die Chance auf den Sieg hatten.“

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki, Blake 2, Figge, Lansdowne 18 (6 Assists), Klepeisz 17, Sengfelder 13 (9 Rebounds), Kovacevic, Hines 3, Rahon 7 (6 Assists), Hübner n.e., Eatherton 21 (13 Rebounds), Lagerpusch 2.

Eisbären Bremerhaven: Warren 21 (8 Assists), Moore 12, Canty 6, Breitlauch 2, Wimberg 3, Bleck 7, Turner 7, Summers 5, Benson 11 (7 Rebounds), Jackson 7 (6 Rebounds).

2019-04-20 23:59:45

Löwen unterliegen starkem Tabellendritten Vechta knapp mit 85:88

Braunschweig (pm/lb) - Die Heimserie der Basketball Löwen ist am heutigen Samstagabend (16. März) gerissen: Sie verloren beim Comeback von Scott Eatherton in der erwartet schweren und umkämpften Partie mit 85:88 (37:46) gegen den sehr spielstarken Tabellendritten RASTA Vechta. „Aber es war ein großartiges Spiel, das Publikum war toll“, sagte Co-Trainer Steven Clauss, der den krankheitsbedingt fehlenden Headcoach Frank Menz an der Seitenlinie vertrat. Und das sagte er mit Recht. Denn die Löwen leisteten sich nur sechs Ballverluste gegen eine der besten Defensivmannschaften der Liga, trafen besser aus dem Zweipunktebereich und erarbeiteten sich wesentlich mehr Freiwürfe als Vechta. Ausschlaggebend für die Niederlage in der erneut ausverkauften Volkswagen Halle (3.662 Zuschauer) war die Dreierquote. Während die Gäste über drei Viertel lang 50 Prozent und mehr vom Perimeter getroffen hatten, kamen die Löwen nicht über 20 Prozent Dreierquote hinaus. Dennoch gelang es ihnen, nach zwischenzeitlichem Elf-Punkte-Rückstand, die Partie zum Ende hin ganz eng zu gestalten: Das Spiel entschied sich erst mit dem letzten Wurf, der leider nicht zur Verlängerung durch die Reuse fiel. Für die Löwen avancierte Scott Eatherton nach seiner Verletzungspause mit 23 Punkten zum Topscorer. Bei Vechta waren Josh Young und Seth Hinrichs mit je 15 Punkten am erfolgreichsten.

Das erste Viertel verlief erwartungsgemäß ausgeglichen. Allerdings hatte Vechta die Nase immer leicht vorne, weil sie besser aus der Distanz trafen. Vom Perimeter waren die Löwen nur ein Mal bei acht Versuchen erfolgreich (13 Prozent), während der Tabellendritte sehr gute 50 Prozent (4/8) seiner Dreierversuche verwandelte. Einer davon war der letzte Wurf von Vechta in diesem Viertel, der das 17:21 bedeutete.

In der 15. Minute lagen die Löwen erstmals zweistellig zurück (23:34), kamen aber wieder etwas näher an den Gegner heran (30:36), weil sie engagiert den Korb attackierten. Dadurch zogen die Löwen viele Fouls – allen voran Scott Eatherton – und erhielten in diesem Viertel insgesamt 14 Freiwürfe. „Wir haben vieles richtig gut gemacht. Aber deren Guards haben hochprozentig getroffen, auch schwierige Würfe zum Ende der Viertel“, erkannte Steven Clauss an. Vechta spielte unter der Regie von TJ Bray (13 Punkte, 10 Assists) nicht nur ansehnlich und schnell, sondern hatte zur Halbzeit eine 53-prozentige Dreierquote, während die Löwen weiterhin bei lediglich 13 Prozent standen. Und das war der Grund, weshalb sie mit 37:46 in die Kabine gingen.

Zurück auf dem Parkett blieben die Löwen durch das Duo Lansdowne-Eatherton an den Gästen dran: In der 25. Minute stand es 53:57. Doch nur wenig später war Vechta wieder auf neun Zähler enteilt, auch, weil den Löwen ein wenig das Glück fehlte. Neben verpassten And-One-Spielen, drehte sich beispielsweise ein Dreier von Shaquille Hines heraus, während Seth Hinrichs im direkten Gegenangriff RASTAs ersten Dreier in der zweiten Halbzeit zum 55:64 versenkte (28. Minute). Über ihre griffigere Verteidigung gelangen den Löwen anschließend mehrere Stopps und so konnten sie kurz vor dem Viertelende auf drei Punkte verkürzen. Allerdings versenkte der starke BJ Bray mit Ablauf der Uhr einen Dreier zum 63:69 aus Löwensicht.

Im Schlussviertel schmolz der Rückstand, in der 33. Minute stand es 73:76. Ex-Löwe Tyrone Nash stemmte sich gegen den drohenden Ausgleich und hielt die Löwen mit sechs Punkten hintereinander auf Distanz (75:82). Eatherton & Co. ließen sich aber nicht abschütteln: Nach drei Freiwürfen von Thomas Klepeisz stand es 80:84. Doch ausgerechnet jetzt verloren die Löwen zwei Mal den Ball, nachdem sie sich zuvor in 37 Minuten nur vier Turnovers geleistet hatten. Die Gäste machten aber nicht viel daraus und so erzielte DeAndre Lansdowne 41 Sekunden vor dem Ende das 83:85. Spannung pur: 30 Sekunden später stand Tyrone Nash beim Stand von 85:87 an der Freiwurflinie. Er traf nur einen seiner zwei Würfe und so hatten die Löwen mit dem letztem Wurf die Chance auf die Verlängerung – doch der verfehlte das Ziel.

Viertel aus Löwensicht: 17:21, 20:25, 26:23, 22:19;

2019-03-18 11:19:45

Kommende Partie

 
Braunschweig
vs.
Vechta
16.03.2019
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