#norddeutschlandsfinestbasketball

Hamburg Towers

Towers sind ProA-Meister

Hamburg (pm/ht) - Die Hamburg Towers verabschieden sich als Meister aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Ein hochklassiges Endspiel gegen die Nürnberg Falcons, das erst im finalen Angriff entschieden wurde, endete mit 99:94 (77:68, 49:44, 28:29). Das erste Aufeinandertreffen hatte der Aufsteiger aus dem Süden noch mit 90:87 für sich entschieden.

Hier gelangst du zur kompletten Pressemitteilung.

2019-05-15 07:34:35

Hamburg Towers trotz Rückstand optimistisch vor Spiel zwei

Hamburg (pm/ht) - „Die Serie ist nicht vorbei, bislang ist erst ein Spiel absolviert worden.“ Was Mike Taylor, Headcoach der Hamburg Towers sagt, ist keinesfalls Raketen-Wissenschaft, sondern schlicht ein simpler Fakt. Dennoch besitzt die Aussage eine tiefgehende Bedeutung für seine Akteure, die sich schnellstmöglich von der frustrierenden Auftaktpleite im Halbfinale gegen die NINERS Chemnitz erholen müssen, um die Serie in der zweiten Partie auszugleichen. Am Dienstag, 23. April, entscheidet sich ab 19.30 Uhr in der edel-optics.de Arena, ob die Wilhelmsburger diese enorme Drucksituation bewältigen können.

In Chemnitz waren sie über etwas mehr als 30 Minuten dazu in der Lage, hatten den Hauptrundenersten am Rand einer Heimniederlage. Doch in der Schlussphase waren die Gäste Gegner und Atmosphäre nicht mehr gewachsen – aus einer Zehn-Punkte-Führung wurde ein 81:87-Kollaps. Wer Taylors Naturell kennt, ist nicht überrascht, dass der charismatische US-Amerikaner auch hieraus etwas Positives zieht: „Ich glaube nicht, dass uns der Einbruch am Schluss einen mentalen Knacks verleiht. Stattdessen bin ich sehr positiv gestimmt, weil die Jungs und ich gesehen haben, wie Chemnitz zu besiegen ist. Wir haben die Qualität dafür und viele Möglichkeiten in Angriff und Verteidigung.“

Offensiv seien damit vor allem mehr vor allem mehr Zug zum Korb, Cuts und Ballbewegung gemeint. Auf der Gegenseite gehörte es zum Plan, die Sachsen aus der Distanz werfen zu lassen, da dies eine ihrer wenigen Schwächen ist. Allerdings waren einige der Dreier zu offen, und der Favorit verwandelte diese mit einer 15 Prozent höheren Quote als normalerweise. Zu allem Überfluss vergaben die Towers gegen Spielende simple Korbleger. Hoffnung macht unter anderem, dass das Duell an den Brettern gegen die beste Rebounding-Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga knapp gewonnen wurde (27:26). Ebenso erfreulich: Kein Hamburger ging mit Blessuren aus der Begegnung. Taylor stehen erneut seine schlagkräftigste Truppe zur Verfügung.

Ansonsten wird das heiße Duell selbstverständlich wieder auf www.airtango.live gezeigt.

2019-04-22 12:14:27

Hamburg Towers fegen über Hanau hinweg

Hamburg (pm/ht) - Eine Machtdemonstration hat die Hamburg Towers zum Heimrecht in der ersten Playoffrunde geführt. Beim 91:55 (75:36, 41:25, 20:13)-Erfolg über die damit so gut wie sicher abgestiegenen EBBECKE WHITE WINGS Hanau dominierten die Wilhelmsburger an beiden Enden des Courts. Nun kann der vorübergehende Tabellenzweiten zum Ende der regulären Saison nicht mehr auf Platz fünf verdrängt werden. Die Playoffs beginnen am Samstag, 6. April.

In Abwesenheit der verletzten René Kindzeka, Scootie Guyton und Kova Kovacevic hörte das Start-Quintett ein weiteres Mal auf die Namen Cha Cha Zazai, Malik Müller, Drew Barham, Beau Beech und Jannik Freese. Den Gästen war die Dringlichkeit anzumerken, mit der sie zum Gewinnen gezwungen waren. Hanau schenkte keine einfachen Zähler her, wirkte hoch fokussiert. Die Towers mussten dagegen etwas bis zur ersten Mini-Führung nach Korblegern von Justin Raffington und Barham warten (12:9/6. Minute). Aber kaum hatte es angefangen zu tröpfeln, regnete es – einen Dreier von Beech, der White-Wings-Trainer Simon Cote zur Auszeit zwang (17:9/8.). Von da an vertraute Towers-Headcoach Mike Taylor einer extrem unerfahrenen Formation um die Youngster Justus Hollatz und Jürgen Rich, die den Vorsprung verwaltete (20:13).

Viertel zwei gehörte Max Montana. Vor den Augen seiner aus Kopenhagen angereisten Mutter Heidi war der Scharfschütze für die ersten fünf Towers-Zähler verantwortlich (25:15/12.), zum Ende des Abschnitts waren es zehn. Doch dann zeigte Hanaus Josef Eichler, dass er mit seinem Barockschrank-Body nicht nur am Korb Schaden anrichten kann, sondern auch ein lockeres Händchen aus der Distanz sein Eigen nennt und den Abstiegskandidaten wieder auf fünf Punkte heranführte. Im Anschluss zog Hamburg die Daumenschrauben in der Defensive an und brachte das isolationslastige Spiel der Hessen zum Erlahmen. Besonders Müller überzeugte mit seiner physischen Verteidigung. So schwoll die Führung zur Halbzeit auf 41:25 an.

2:58 Minuten waren nach Wiederbeginn gespielt, da raufte sich Cote die akkurat nach hinten gegelten Haare. Barham und Beech hatten soeben einen 9:2-Lauf zum 50:27 komplettiert. Dabei beließen es die Gastgeber vor einem begeisterten Publikum in der mit 3400 Zuschauern zum elften Mal ausverkauften edel-optics.de Arena nicht und setzten sich sukzessive bis auf 57:29 (25.) ab. Es offenbarte sich an diesem Abend wahrlich ein Klassenunterschied, der bald schon real bestehen könnte. Die Norddeutschen zeichneten sich durch ausgeglichenes Scoring aus, Zazai involvierte alle seine Mitspieler mustergültig, Tevonn Walker lief ungewohnt heiß von der Dreierlinie. Zum Viertelende lag sogar ein neuer Rekordsieg im Bereich des Möglichen (75:36) – bisher ist es der 46-Punkte-Sieg über Trier in dieser Saison.

Dem kamen die Towers im Schlussviertel tatsächlich nahe. Doch Hanau kämpfte zumindest wacker bis zum finalen Buzzer, während Taylor auf eine der jüngstmöglichen Kombinationen setzte (Hollatz, Rich, Lars Kamp, Marius Behr, Raffington), die den Kantersieg souverän nach Hause brachte.

„Das war ein Feel-Good-Win für uns. Mit dem Fokus, den die Jungs hatten, bin ich sehr zufrieden. Wir haben nur auf uns und unser Spiel geschaut, anstatt uns mit Gegner und Resultat zu beschäftigen. Das wird im Hinblick auf die Playoffs weiterhelfen. Ein besonderes Lob an Cha Cha, der sehr intensiv gespielt hat“, sagte Taylor.

Hamburg Towers: Zazai (6 Punkte/7 Assists), Rich (4), Beech (9/10 Rebounds), Walker (12), Montana (15), Müller (4), Freese (8), Behr (3), Kamp (5), Hollatz (6), Raffington (9/14 Rebounds), Barham (10).

Einer der Höhepunkte der regulären Saison wartet am Samstag, 23. März, auf die Towers, wenn Tabellenführer NINERS Chemnitz zum absoluten Spitzenspiel anreist. Spielbeginn in der edel-optics.de Arena ist um 19.30 Uhr.

2019-03-16 12:14:27

Kommende Partie

 
Hamburg
vs.
Hanau
16.03.2019

Kader Hamburg Towers

Bild Name Position # +/-
Hrovje Kovacevic PG 9 7.8
René Kindzeka PG 11 7.8
Osario Rich PG 3 7.8
Achmadschah Zazai PG 2 7.8
Tevonn Walker SG 6 7.8
Beau Beech SF 5 7.8
Malik Müller SF 12 7.8
Andrew Barham PF 43 7.8
Marius Behr PF 17 7.8
Justin Raffington C 23 7.8
Jannik Freese C 13 7.8
© 2019 NordHoops
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok