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Rist Wedel

1. Herren: „Keine Lust auf Sommerpause“ – Am Sonntag Entscheidungsspiel gegen Schwenningen

Wedel (pm/rw) - Wer gewinnt, steht in der nächsten Runde. Wer verliert, hat eine lange Pause vor sich. Am Sonntag (17. März, 17:00 Uhr, Steinberghalle) empfangen die Rister die Wiha Panthers Schwenningen zum Entscheidungsspiel um den Viertelfinaleinzug. „Ich habe keine Lust auf die Sommerpause. Und da spreche ich nicht nur für mich“, sagt Rister Marius Behr. „Wenn wir verlieren, ist die Saison vorbei, das ist jedem bewusst“, betont er.

Viel trennte die beiden Mannschaften im bisherigen Verlauf der Achtelfinalserie nicht, „es wird wieder ein harter Kampf“, so der Flügelspieler. Zu Hause sind die Rister in der laufenden Spielzeit unbezwungen, aus Wedeler Sicht darf das gerne so bleiben. Wie ist das vor so einem Entscheidungsspiel mit der Vorfreude und mit dem Druck? „Es wird eine besondere Spannung herrschen, aber man darf sich auch nicht verrückt machen. Wenn wir das gemeinsam anpacken, schaffen wir das“, meint der 21-Jährige.

Rist-Trainer Felix Banobre weist im Vorfeld der Begegnung noch einmal auf die Schwierigkeit der Aufgabe hin, die vor ihm und seinen Jungs steht: „Die Schwenninger haben in den ersten beiden Spielen gezeigt, welch gute Mannschaft sie haben. Dessen waren wir uns immer bewusst. Nicht umsonst standen sie während der Saison im Süden lange auf dem zweiten Platz. Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft und ein starker Gegner. Also müssen wir am Sonntag sehr gut vorbereitet sein“, so Banobre. Die Schwenninger reisen am Sonnabend nach Wedel und werden von einer Fangruppe begleitet. Am Sonntagmorgen absolvieren die Gäste dann noch eine Trainingseinheit in der Steinberghalle.

Osaro Jürgen Rich Igbineweka zog sich am vergangenen Wochenende eine Verletzung im Sprunggelenk zu, noch steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz des 20-Jährigen. Sein Kollege Marius Behr hingegen ist beschwerdefrei. Doch der Flügelspieler hatte in der laufenden Saison auch bereits genug Pech: Denn erst im November konnte Behr richtig eingreifen, zuvor warf ihn das Pfeiffersche Drüsenfieber zurück. „Das war nicht ganz ohne, vielleicht habe ich das auch ein bisschen unterschätzt. Es war wichtig und schön, dann wieder spielen zu können. Es ist sehr schade, dass ich wegen der Krankheit die Dinge, die ich im Sommer erarbeitet habe, nicht voll ausschöpfen konnte. Aber der Teamerfolg steht vor allem“, sagt Behr, der in 18 Saisoneinsätzen bislang im Schnitt knapp fünf Punkte und rund drei Rebounds erzielt hat. Und acht Auftritte mit den Hamburg Towers sind auch nicht zu unterschlagen. Er hätte nichts dagegen, wenn in dieser Saison noch einige Spiele hinzukämen – in Gelb-Grün und in Weiß-Schwarz.

2019-03-14 22:14:36

1. Herren: Erste Heimniederlage besiegelt das Saisonaus

Wedel (pm/rw) - Die Rister sind im Achtelfinale ausgeschieden: Die Wiha Panthers Schwenningen brachten der Mannschaft von Trainer Felix Banobre ihre erste Heimniederlage der Saison bei, nach dem 85:86 hat für die Rister die Sommerpause begonnen.

„Ich bin traurig“, redete Trainer Felix Banobre gar nicht lange um den heißen Brei herum. „Es ist sehr schade, dass die Saison mit so einer bitteren Niederlage endet“, sagte der Spanier. „Es ist schon etwas ironisch, alle Heimspiele zu gewinnen und dann im letzten mit einem Punkt Unterschied zu verlieren. Das ist hart, aber so ist Basketball.“

Die Partie reihte sich in die Eindrücke der vorherigen Achtelfinalserie ein: Knapp ging es zu, mit vollem Einsatz und harten Bandagen schmissen sich beide Mannschaften ins Getümmel. Schwenningen setzte sich im ersten Viertel auf 18:11 ab, Ryan Logan sorgte mit fünf Punkten in Folge wieder für den Anschluss. Kurz darauf brachte Osaro Jürgen Rich Igbineweka den Wedelern die Führung zurück. Mindestens genauso mutig stieg Jan-Christian Both eine Minute später aus vollem Lauf zum Dreier hoch und brachte die Halle zum Kochen. Auch diese Szene zeigte: Beide Mannschaften fackelten im Angriff nicht lange.

Ein 7:0-Lauf der Gäste sorgte zu Mitte des zweiten Abschnitts für den Führungswechsel. Aber die Wedeler Dreierquote war bis dahin eine echte Stärke und sorgte mit dafür, dass die Rister das Geschehen wieder drehten und sich ihrerseits auf 39:30 absetzten. Auch das blieb eine Momentaufnahme, denn nun war wieder Schwenningen am Zuge, wobei insbesondere Rasheed Moore, Leon Friederici und Konstantin Karamatskos vorangingen. Auf Wedeler Seite fehlte in diesen Augenblicken etwas die Ordnung, was die Gäste zu nutzen wussten und mit einer Führung (46:44) in die Halbzeit marschierten. Schwenningen hatte bis dahin Vorteile beim Rebound und traf zudem mit hoher Erfolgsquote.

Osaro Jürgen Rich Igbineweka bahnt sich den Weg zum Korb.
Die Rister kamen gut aus der Pause, erzielten zwischenzeitlich 17 Punkte in Folge, ohne dass Schwenningen zum Korberfolg kam. Insbesondere Aurimas Adomaitis wurde jetzt konsequent gesucht, nicht selten setzte ihn Justus Hollatz toll in Szene. Dennoch und obwohl die Hausherren nach diesem Lauf Oberwasser hatten, änderte das nicht die Geschichte des Spiels – und die hieß: Es blieb eng. „Leider ist es uns nicht gelungen, unsere Arbeit zum Ende bringen, als wir in Führung lagen“, bedauerte Banobre. „Aber in Spielen gegen Schwenningen kann alles passieren, denn das ist eine sehr erfahrene Mannschaft“, sagte er.

Nach 30 Minuten führten die Rister mit 67:61. Und spätestens als Karamatskos den Schlussabschnitt mit einem Dreier eröffnete, war wieder alles offen. Schwenningen baute nun wieder auf eine Zonenverteidigung und tat dies mit leidenschaftlichem Einsatz. „Schwenningens Zone hat uns den Schwung genommen. Und auf der anderen Seite haben wir im Eins-gegen-Eins ein paar zu viele einfache Körbe zugelassen. Wir hätten da körperbetonter spielen müssen“, meinte der Wedeler Trainer.

Die Gäste glichen gut fünf Minuten vor Schluss zum 73:73 aus. Und die Foulbelastung der Hausherren war inzwischen ebenfalls ein erschwerender Punkt. Drei Minuten und elf Sekunden vor Schluss brachte Bill Borekambi die Schwenninger auf 78:77 in Führung, Banobre nahm postwendend eine Auszeit. 82:79 hieß es für Schwenningen, als Rich Igbineweka beim Dreier gefoult wurde. Der Wedeler traf zwei der drei fälligen Freiwürfe. 38 Sekunden waren noch zu bestreiten. Die Gäste antworteten erneut. Sechs Sekunden vor Schluss rauschte Logans Dreier in den Korb, es stand 85:86 aus Rist-Sicht. Hollatz schickte Schwenningens Friederici per Foul an die Linie, der beide Versuche vergab. Eine Möglichkeit hatten die Wedeler noch: Nach der Auszeit wurde der Ball zu Jan-Christian Both gepasst, der den letzten Wurf nahm. Es fehlte nicht viel, doch die Kugel sprang vom Ring ins Feld zurück. Die ertönende Schlusssirene läutete die Sommerpause ein.

Der langanhaltende Beifall, den die Rister nach dem Spiel von den Rängen erhielten, zeigte es an: Trotz der ersten Enttäuschung können Spieler und Trainer stolz auf das Erreichte sein – insbesondere unter den Partien am Steinberg in den vergangenen Monaten war mancher Festtag dabei. „Die Saison glich einem Auf und Ab“, sagte Banobre. „Wir haben Spiele knapp gewonnen, einige auch deutlich. Es waren auch hohe Niederlagen dabei. Wir hatten mit vielen Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen, aber wir haben als Mannschaft immer zusammengehalten und haben immer weitergekämpft. Das war der wertvollste Aspekt und darauf können wir auch ein bisschen stolz sein. Aber ich habe das Gefühl, dass die Spieler noch ein bisschen mehr verdient hatten, als jetzt auszuscheiden, denn sie haben sehr hart gearbeitet“, so der Trainer, der ebenfalls betonte: „Die Spieler und vor allem die jungen haben sich im Laufe der Saison toll entwickelt. Das gehört zu den wichtigsten Dingen dieser Saison.“

Ein großes Dankeschön gilt auch den Zuschauern, den vielen Helfern und unseren Sponsoren und Partnern für die tolle Unterstützung während der Saison!

2019-03-14 22:14:36

JBBL: Der zweite und entscheidende Schritt in Braunschweig

Wedel (pm/rw) - Hoch die Fäuste, der Klassenerhalt ist geschafft! Die männliche U16 hat den Klassenerhalt in der JBBL erreicht und holte sich dafür im Rahmen des Spiels der 1. Herren gegen Schwenningen den verdienten Beifall der Wedeler Zuschauer ab. Zuvor hatten die Jungs von Trainer Fabian Strauß den Nachwuchs des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig mit 81:56 bezwungen. Nach dem Sieg in der Vorwoche bedeutete dieser Erfolg das 2:0 für den SC Rist und damit den Entscheid der Serie zu den eigenen Gunsten.

Die ersten 15 Minuten in Braunschweig seien schwierig gewesen, so der Trainer, später habe auch die größere Abgezocktheit auf Wedeler Seite den Ausschlag gegeben. Mit Antonio Dorn und Aleksa Perovic zeichneten zwei Große für den Löwenanteil der Rist-Punkte verantwortlich, doch auch die Leistung seiner Aufbau- und Flügelspieler wurde von Strauß lobend erwähnt.

Die erste Wedeler JBBL-Saison ist damit Geschichte. „Wir als Mannschaft und als Trainer sind sehr dankbar, dass uns die Eltern bei der Organisation geholfen haben, und wir sind dankbar für die Möglichkeiten, die uns der Verein gegeben hat“, sagte Strauß. Und wie lautet des Trainers sportliche Gesamtbetrachtung? „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Ich finde, dass jeder Einzelne und alle als Einheit über die ganze Saison gesehen eine sehr gute Entwicklung hingelegt haben. Gerade im Jahr 2019 ging die Formkurve extrem gut nach oben. Das hat uns dann auch einige Siege beschert“, so der Trainer. Mit der ersten Wedeler JBBL-Saison habe man auch den nachkommenden Jahrgängen Lust auf mehr gemacht. „Ich denke, dass einige Jungs und gerade die jüngeren gesehen haben, wo man mit Fleiß und Training hinkommen kann und was sie erreichen können“, erläuterte Strauß.

Für die Spieler des 2003er Jahrgangs war die erste JBBL-Saison zugleich auch altersbedingt ihre letzte. Doch damit hört die Förderung nicht auf. Einige der Talente stehen vor dem Sprung in den Trainingskader der NBBL-Piraten, andere werden in die Wedeler U18 sowie teils zugleich auch in den unteren Herrenbereich wechseln.

Neben den verbliebenen und nachrückenden Jungs aus Wedel könnte in Hinblick auf die JBBL-Spielzeit 2019/2020 auch wieder die eine oder andere Verstärkung aus der Umgebung hinzustoßen. Auf diese Weise kann die Wedeler JBBL-Förderung auch Talenten anderer Vereine zugutekommen. Die bestehende Zusammenarbeit mit der BG Halstenbek/Pinneberg soll fortgeführt werden, zudem laufen Gespräche zur Einbindung von Itzehoer Nachwuchskräften. „Das Ziel ist, ab spätestens Mai mit der Mannschaft fürs nächste Jahr mit dem Training anzufangen“, warf Strauß den Blick voraus. SC Rist (Punkte): Dorn (22), Perovic (15), Blatt (12), Dahlke (9), Adler (7), Feichtinger (6), Liebig (3), Bollinger, Raatz, Schröder (je 2), Bade (1), Dinaj.

2019-03-14 22:14:36

Kommende Partie

 
Wedel
vs.
Schwenningen
85:86

Kader Rist Wedel

Bild Name Position # +/-
Mario Blessing PG 31 7.8
Justus Hollatz PG 21 7.8
Osario Igbineweka PG 3 7.8
Semjon Weilguny PG 20 7.8
Lars Kamp SG 7 7.8
Aleksandar Postic SG 5 7.8
Marius Behr SF 17 7.8
Malo Valerien SF 8 7.8
Linus Hoffmann PF 40 7.8
Ryan Logan PF 1 7.8
Aurimas Adomaitis C 14 7.8
Nicolas Schümann C 12 7.8
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